I’m gonna the follow the Sun..

Man könnte ja meinen, ich bekomme aufgrund der Erfahrungen, die ich mit der Ehe meiner Eltern gemacht habe, einen Brechreiz, wenn ich dauernd auf FB sehe, wer sich mit wem verlobt hat.

Aber mal ehrlich?

Ich bin so hoffnungslos romantisch und denke mir jedes Mal „hach wie schööön.. da glaubt noch jemand an die wahre Liebe und will das erst recht mit einer Ehe zeigen“ oder so etwas in der Art.

Ich finde es wirklich wunderbar, wenn Paare sich in einer Zeit, in der manche ihre Partner wie Socken (wir gehen hier mal von Menschen aus, die das täglich tun ;)) wechseln, das Ja-Wort geben.

Auch ich habe den „kindischen“ Traum, irgendwann mal von meinem Dad zum Altar, noch besser zum Strandaltar, geführt zu werden.

Dass meine eine Granny, die nun dieses Jahr schon 84 wird, das Ganze noch erlebt und ich sie dabei haben darf. Sie war schließlich auch diejenige, die geträumt hat, ich heirate am Strand *lach*

Kommt es nur mir so vor, oder haben nach wie vor eher Frauen diesen Traum von der Hochzeit und einer glücklichen Ehe?

Fragen über Fragen..

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..ein kleiner Urlaubsbericht (4 months late..)

Ich habe NICHT bemerkt, dass dieser Beitrag nie online ging, sondern in meinen Entwürfen hängen geblieben ist >.<

Aber besser spät, als nie. Schließlich war der Urlaub in Japan ein grandioser Urlaub ❤

 

Alsooo los gehts:

Nachdem ich mich mal wieder habe hängen lassen, kommt hier mein ausstehender Urlaubsbericht

Grobe Übersicht:
Hinflug 13.Mai
14.-16. Mai Roppongi
16.-17. Mai Kyoto Ryokan
17.-22. Mai Mai Kyoto
22.-28. Mai Tokyo Shinjuku
29. Mai Rückflug

Abflug am 13. Mai (Freitag der 13.te – höhö)
Es gab sogar eine Reihe 13 im Flugzeug, die Chinesen sind also schon mal nicht abergläubisch, was diese Zahl anbelangt – Air China und so.

[Achja: Chinesen sind SO verdammt unfreundlich. Wenn man aus Japan kommt und dort umsteigen muss, bekommt man echt einen Schock!]

Ankunft in Tokyo Narita am 14.Mai spätabends, wir haben gerade so noch den letzten Zug bekommen. Die Wechselstellen für den Japan Rail Pass waren nicht mehr offen, wie kann man den auch länger als 19Uhr geöffnet haben, bei einem internationalen Flughafen?! 😀

Hat aber alles geklappt und wir sind gegen halb 1 in unserem Hotel in Roppongi eingetrudelt. Dann sind wir nochmal losgezogen und haben uns das Nachtleben etwas zu Gemüte geführt, haben aber schnell gemerkt, welche Straße zu den Touristraßen gehört. Daher sind wir ganz schnell wieder abgezwitschert und haben uns in einem einheimischen Lokal noch etwas zu Essen gegönnt  Leider wurde in dem Laden geraucht, was meinem kopfwehanfälligen Kopf gar nicht gut getan hat.
Gegen halb 3 sind wir dann todmüde ins Hotelbett gefallen und haben uns erst mal ausgeschlafen.

Am 15. Mai ging es dann gegen Mittag nach Akihabara, das Paradies für Otakus, Anime/Merch, Spielhallen, Essen, Essen und nochmals Essen. Wir haben in den Spielhallen abgegangen, Köstlichkeiten gemampft (auch wenn gefühlt gar kein Platz mehr im Magen war) und sind gegen 23Uhr zurück nach Roppongi gefahren. Am Montag (war bereits Check-Out Tag) ging es dann weiter nach Kyoto. Vor der Rückreise haben wir jedoch unser Gepäck noch im Hotel deponiert und sind in Roppongi Hills auf die Sailor Moon Austellung gegangen. Als riesen Fan bin ich natürlich vollends auf meine Kosten gekommen – es war so schön! :3

Joa… und dann war gar nicht mal so einfach mit dem ganzen Gepäck (ein Koffer pro Kopf, plus Rucksack) nach Kyoto zu reisen – aber in den Shinkansen ist mega viel Platz, man kann den Sitz super weit zurücklehnen, es ist angenehm klimatisiert und es gibt extra Stellplätze am Ende jeden Abteils für Koffer.
Die deutsche Bahn könnte noch einiges von den Japanern lernen 
Allgemein könnten die Deutschen sich in so gut wie allem mal eine Scheibe abschneiden. Gerade was Höflichkeit angeht.

Jedenfalls sind wir in Kyoto Station angekommen und von dort mit dem Bus noch ca. 1 Stunde in die Berge gefahren, wo wir die Nacht in einem traditionellen Ryokan verbracht haben. Es war traumhaft! Kaum angekommen, wurden wir aufs Herzlichste begrüßt und bekamen Gästekimonos und Socken, in die wir schlüpfen durften. So herrlich bequem und unkompliziert. Wir hatten unseren eigenen heißen Bottich auf der Terrasse stehen und konnten nach dem köstlichen und mehr als ausreichenden Abendessen (das übrigens im Zimmer und auf dem Boden gegessen wird), dort hervorragend entspannen. Da es wahnsinnig geschüttet hat, war es super dem Regen zu lauschen und sich ab und an einfach im Regen abzukühlen, wenn einem zu warm wurde.

Wir bekamen unsere Futons bereits nach dem Abendessen hergerichtet und konnten nach unserem heißen Bad direkt ins Bett fallen.
Im ganzen Urlaub habe ich in diesem Ryokan am besten geschlafen.

Am nächsten Tag, also dem 17. Mai war es, als hätte es nie geregnet und die Sonne hat uns bereits am Morgen wundervoll begrüßt. Wir sind dann noch etwas herumgeschlendert und wurden dann mit dem Bus an eine U-Bahn Station gefahren worden.

Von dort ging es dann wieder in die City Kyotos, dort wollten wir die nächsten 5 Nächste verbringen, um Kyoto und Kyotos Tempel zu erkunden.
Da wir in einem Guest House und nicht in einem Hotel eingemietet waren, war es preislich auch wirklich okay.

Hatte ich erwähnt, dass man in Japan alles bereit gestellt bekommt?
Theoretisch könnte man seine:
Zahnbürste/Zahnpasta
Rasierer/Rasiergel
Shampoo, Spülung und Körperduschschaum
Kamm und Haargummis
Wattepads und Wattestäbchen

zuhause lassen.
Man bekommt alles bereit gestellt. Im ersten Hotel, in dem wir waren gab es sogar einzeln verpackte Körperschwämme – einfach grandios 😀

Man hat in Japan auch diese genialen Toiletten, bei denen man entweder Wassergeräusche oder Musik abspielen lassen kann, der Klodeckel ist beheizt, man hat eine eingebaute Bidet-Funktion und teilweise spülen die sogar automatisch, wenn man fertig ist.
Da möchte man gar nicht mehr runter, wenn man den Hintern beheizt bekommt *gg*

Jedenfalls haben wir in der Kyotowoche einige Tempel abgeklappert, sind den Philosophenweg entlang spaziert, sind mehrfach nach Osaka gefahren, einmal ins Kayukan (ein riesiges Aquarium) und dann waren wir noch im Universal Studio Japan. Das war so toll! Es gab einen großen Theme Bereich nur mit Harry Potter und wenn man wie ich, Harry Potter liebt, ist man im PARADIES.
Das Hogwarts Schloss gab es als riesige Nachbildung und sogar den Hogwarts-Express hat man in Original Größe hingestellt. Natürlich konnte man auch einen Haufen Merchandise erwerben, unter anderem einen eigenen Besen oder Zauberstäbe jeglicher Personen aus den Büchern bzw. Filmen.
Ich konnte mich kaum davon losreißen, aber irgendwann mussten wir ja auch wieder zurückfahren :]
Der Park ist auf jeden Fall ein absolutes Muss, für jeden, der mal nach Japan geht – das Aquarium selbstverständlich auch.

Wir haben in Kyoto nicht nur Tempel erkundet, sondern natürlich auch die Shopping- und Fressmeilen. Besonders toll war ein Foodmarket, der an eine Shoppingstraße angrenzte. Alles war offen und weitläufig, aber hoch oben trotzdem überdacht, sodass man nicht wetterabhängig war.

Es ist wirklich toll, was man alles probieren kann. Viele Händler, die eingelegte und frisches Obst und Gemüse verkaufen, stellen kleine Probierhäppchen zur Verfügung.
Wenn man dann etwas noch unbekanntes kaufen will, kann man sich versichern, dass es einem auch schmeckt.

Und man glaube es kaum, auch das Schnitzel und der Kartoffelsalat schmecken in Japan so viel besser 😀

Und wenn man Fischfan, wie ich ist, kommt man sowieso auf seine Kosten. Sushiröllchen mit Thunfischtatar, Sashimi vom Feinsten, kleine Oktopussys (wenn man drauf steht, die mag und esse ich zum Beispiel gar nicht). Ich mag meine Oktopusse gerne lebend und frei, weil ich absolut fasziniert bin von diesen wunderschönen Geschöpfen.
Eigentlich esse ich am liebsten Lachs und Thunfisch..

Wie man sich vorstellen kann, gingen die paar Tage in Kyoto viel zu schnell um. Mit einigem Mehrgepäck haben wir sonntags unsere Reise nach Tokyo angetreten.
Mit Mehrgepäck meine ich zum Beispiel den riesen Kettenhund, den wir in einer der Arcaden aus dem Greifarmautomaten gewonnen haben >D
(Glücklicherweise habe wir vor der Rückreise noch gemerkt, dass man aus dem Teil die Luft rauslassen kann)

Für Zocker und Animeliebhaber sind Arcaden sowieso was grandioses. Da ist jeder Geschmack vertreten. Man kann sich für 100-300 yen Kleinkram aus diesen Kugelautomaten ziehen. Ich habe allerlei Sailor Moon Kram gezogen und mich besonders über den Spiegel von Neptun gefreut, den es als Handy-/Schlüsselanhänger gab.

Man kann Tekken 7 zocken oder sich in eine Kugel setzen und dort in 360Grad Ansicht Star Wars zocken – ein Traum! Warum gibt es sowas tolles in Deutschland nicht? Echt lame hier, was Freizeitkram angeht xD

Aber ja, man muss es mögen und ich vermisse es jetzt schon wahnsinnig. Ich ziehe jede Arcade einer beknackten Disco vor 

Zurück in Tokyo ging es weiter mit Erkundungstouren, durch besondere Viertel wie Harajuku und der Takeshita Street, in denen man besonders flippige und ausgefallene Mode bekommt. Man kann dort ebenfalls die köstlichsten Crepés der Welt essen und entscheiden muss man sich nur zwischen 80 Sorten – haha.
Sogar die Sahne ist bei den Japanern besser. Richtig dick und cremig, trotzdem fluffig und ungesüßt. Kaum zu beschreiben, dieses Geschmackserlebnis.
Der beste Crepé, den ich hatte war mit Erdbeeren, Banane, Kiwi, Sahne und Schokosoße..mmmmhm ❤
Von meinem Liebsten bekam ich in der Takeshita Street ein wunderschönes Lolitakleidchen (purpur-farben) gekauft und einen super niedlichen Rock (mintfarben mit braunen Punkten und brauner Schleife).
Für jeden Geschmack ist eben etwas dabei.
Ich freue mich schon, wenn ich die Gelegenheit bekomme, das Kleid zu tragen :]

Auch an Mitbringseln haben wir nicht gespart, um unseren Lieblingsmenschen hier eine Freude zu machen. Unter anderem gab es Tshirts (mit Walprint für die beiden Väter xD), Figuren und Süßkram.

Für unser Wohnzimmer haben wir ein Figurenset von „Mein Nachbar Totoro“ gekauft. Falls jemand den Film kennt, weiß er, wie verdammt putzig das ist. Den Katzenbus haben wir als kleine Plüschfigur mitgebracht :3

Der Urlaub war wunderschön und erlebnisreich – wir hatten viel Zeit füreinander und haben diese auch genutzt. Kaum im Arbeitsalltag zurück, merkt man, wie die nächtlichen Liebeleien zurückgehen..sehr schade, die Arbeit sollte so etwas nicht kaputt machen bzw. hemmen.

Jedem, der Japan nur ein wenig interessiert, kann ich nur empfehlen dorthin zu reisen.
Das Essen, die Kultur – es ist wahnsinnig schön.

Fast hätte ich geweint, als der letzte Tag angebrochen ist, aber dann habe ich mich geschüttelt, denn wie sagt man so schön:

„Sei nicht traurig, dass es vorbei ist. Sondern sei glücklich, dass es überhaupt passiert ist.“

Day Dreaming

Ob man nur so viele Flugzeuge am Himmel sieht, wenn man darauf achtet?

Momentan sehe ich, wenn ich in den Himmel blicke, andauernd irgendwelche Flugzeuge, die sich auf den Weg irgendwohin gemacht haben.

In 20 Tagen geht es für uns auch wieder auf die Reise. Ich freue mich schon wahnsinnig darauf, endlich meinen Tauchschein machen zu dürfen.

Von der Welt habe ich noch nicht sehr viel gesehen..aber ich weiß, dass ich mein Herz in Japan verloren habe. Ich denke gerne daran, werde aber auch immer etwas wehmütig.

Glüklicherweise darf ich diese atemberaubende Land nächstes Jahr wieder sehen. Diesmal zu einem grandiosen Winterurlaub.

Ich bin sehr gespannt, wie abgefahren es in Hokkaido wird und wie viel Schnee auf uns zu kommt.

Und bis dahin…muss ich weiter von diesem wundervollen Land tagträumen.

When the sun goes down

Wie viele Blogeinträge habe ich wohl schon im Kopf geschrieben?

Ich erwische mich immer wieder dabei. Wenn mich etwas beschäftigt, beginne ich ganze Absätze, auf imaginären Seiten zu schreiben.

Ich erwische mich beim Wäsche aufhängen, beim Mountainbiken oder in anderen Situationen, in denen ich gerade mal meinen Gedanken nachhängen kann, dabei.

Jedes Mal denke ich mir dann: Hätte ich es doch nur tatsächlich niedergeschrieben. Dann könnte ich in einer ruhigen Minute darüber lesen und mich wundern, was mir doch mal wieder im Kopf vorgegangen ist.

Aber mal ehrlich, wie soll man denn etwas niederschreiben, wenn man gerade einen Berg runter braust?

Heute schreibe ich es tatsächlich nieder.

Ich habe mir gerade ein schönes kaltes Bier aufgemacht und genieße den Sonnenuntergang auf der Terrasse.

Verrückt, dass vor ein paar Wochen die Sonne erst um halb 10 untergangen ist..und jetzt gehen wir raschen Schrittes wieder auf den Herbst zu.

Übrigens sagt mein Bier, dass das Hopfenaroma nach Guave, Limette und Melone schmecken soll. Guave und Limette okay..aber Melone. Wie abgefahren wäre das denn, wenn das Bier auf einmal dass Wassermelone schmeckt?

 

Chrystals

So viele unsortierte Gedanken.

So viel zu tun, von Dingen die getan werden müssen und von Dingen, die
getan werden wollen.

Interessant war diese Woche, dass wir Bedürfnisse in einem Ranking festgelegt haben (hat er aus einem Burnout Seminar mit heimgebracht).

Zu entscheiden war zwischen: Liebe und Verbindung, Anerkennung, Sicherheit, einen Beitrag liefern, persönliches Wachstum, Abwechslung.

Man sollte ein eigenes Ranking machen und dann den Partner einschätzen. Das war interessant und aufschlussreich.
Bei uns beiden hat sich in der ersten Hälfte die Sicherheit und Liebe und Verbindung übereingestimmt. Ich hatte als dritten Punkt „einen Beitrag liefern“ aufgenommen, während meine andere Hälfte die „Anerkennung“ hatte.

Die Woche ist fast um, nach der Arbeit geht es ins ersehnte Wochenende.

Der Bodensee heißt uns willkommen und ich hoffe, dass wir eine schöne Zeit (ohne allzu viel Regen) auf dem Southside Festival haben werden.

Ich bange dort eine Runde für Euch mit.

TGIF

Endlich Freitag..nur noch 1,5 Stunden und dann endlich Feierabend.

Heute Abend gibt’s eine fette Haarfärbesession *g*
Ich helle meiner Schwester die Haare etwas auf, dann werden sie dunkellila gefärbt.

Einem guten Freund färbe ich die Haare schwarz und bei mir…mhmm..ich glaube ich wage es endlich
meine Haare komplett Flieder zu tönen (mit Directions) – das wäscht dann sowieso recht schnell
wieder raus.

Aber da habe ich mega Lust drauf..hihi ❤

Bild

Counting Stars

Fuji

4 weeks to go – in 4 Wochen erfüllt sich ein kleiner bzw. ganz großer Lebenstraum von mir.

Es geht nach Japan!
Ganze zwei Wochen ist erkunden, entdecken, Sightseeing, Essen testen, shoppen und verrückte Gegenden finden angesagt.

Ich freue mich so wahnsinnig auf diese Zeit und ich befürchte, dass sie viel zu schnell um sein wird.

Für die Reise habe ich mich diesmal mit einem kleinen Reisetagebuch ausgestattet, indem schon einige
Dinge vorgeschrieben sind.
Man kann quasi 2 Seiten pro Tag füllen (das Buch ist von der Größe A3 und daher sehr handlich) und anmerken, was man für Wetter hatte,
welche Stimmung, was man erkundet hat und welches Essen man zu sich genommen hat.

Das ist für später natürlich sehr wertvoll, weil wer erinnert sich schon an jedes einzelne Essen und das Wetter des einzelnen Tages.

Natürlich freue ich mich mit am meisten auf die Erkundungstour durch Akihabara – ich liebe Anime und Merchandise Kram.
Auch Cosplay ist heiß geliebt und ich denke, ich werde in Japan diesbezüglich so richtig auf meine Kosten kommen *__*

Ich bin gespannt den Fuji in natura zu sehen und hoffe, dass die Kirschblüten zumindest noch ein bisschen blühen, wenn wir
dort ankommen :3